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Die seit über einem halben Jahrhundert immer ausverkauften Veranstaltungen sind der beste Beweis dafür: Karneval in eleganter Abendrobe zu feiern und trotzdem oder gerade deswegen ausgelassene Fröhlichkeit zu erleben – in der Hinsicht sind die Weißfräcke zu einem Markenzeichen geworden.
Angefangen hat 1951 alles ganz klein. Nur wenige Mannen des Kegelclubs „Nette Herren“ entschlossen sich, den Aktionskreis auf närrische Begegnungen zu erweitern. Das auserwählte Festkleid: der weiße Frack. Der ins Vereinsregister eingetragene Titel: Düsseldorfer Karnevals Gesellschaft e.V. Schon im Laufe weniger Jahre machte der Volksmund aus der DKG die „Weißfräcke“. Die vox populi hatte entschieden – die Weißfräcke wurden zum Synonym für glanzvollen, spritzigen Karneval. 22 Jahre präsidierte Gründer Hugo Cremer; er war auch einige Jahre Vorsitzender des Karnevalsausschusses der Landeshauptstadt und viele Jahre Präsident des Bundes Deutscher Karneval. Von den überregionalen Aktivitäten dieses Präsidenten, eines Erzkarnevalisten mit großem Humor und enormen organisatorischen Begabungen, haben die Weißfräcke natürlich profitiert.
Bis 1998, also 25 Jahre lang war Dieter Linssen Präsident der Gesellschaft. Er gab das närrische Amt an Burkard Brings ab, zu dem Zeitpunkt 34 Jahre alt. Die Nachfolge wurde in beispielhafter Weise gelöst, die Weißfräcke sind zukunftsorientiert ausgerichtet.
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